Herta Schinnerl

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Genussvoll reisen dank Manju


Herta Schinnerl, reisefreudige Pensionistin aus Linz, ist 76 Jahre alt und, wie sie selbst sagt, ein „Stehaufmanderl“. Vor fünf Jahren, im Herbst 2010, wurde bei ihr Krebs diagnostiziert. Sie ist glücklich, die Krankheit bewältigt zu haben sowie wieder problemlos essen und reisen zu können.

Würden Sie bitte kurz über die Krebsbehandlung berichten?
Nach der Diagnose eines pflaumengrossen Geschwürs im Enddarm wurde sofort mit der Chemotherapie begonnen. Es wurde das grösste Programm eingesetzt und ich muss sagen, die Behandlung bei den Barmherzigen Schwestern in Linz ist 1A. Seit 2010 habe ich regelmässige Kontrolluntersuchungen und bin dort nach wie vor in erstklassiger Betreuung. Für Oktober 2015 ist die letzte Untersuchung vorgesehen.

Wie kam es dazu, dass Sie Manju nehmen?
Ich war austherapiert, hatte aber immer noch Durchfall und Entzündungen. Ich konnte fast nichts essen und hatte bis zu 16-mal am Tag Stuhlgang. Wenn es gut ging, waren es nur vier bis fünf Mal. Ich reise ja so gerne und konnte an den Buffets in Hotels nur noch Reis essen. Mir wurde ein Stoma, ein künstlicher Seitenausgang, angeboten. Zu Jahresbeginn 2015 lernte die Tochter meiner besten Freunde bei einem Vortrag Manju kennen, dachte gleich an mich und brachte mir eine Flasche mit. Sie kennt einen schönen Spruch von Albert Schweitzer: „Jeder Mensch trägt seinen inneren Heiler in sich. Unsere Aufgabe ist es, ihm bei seiner Arbeit zu helfen.“ Das habe ich gemacht. Mir hat sehr geholfen, dass Freunde sich um mich kümmern, und es ist schön, dass sie auch jetzt noch an mich denken.

Seit wann und wie wenden Sie Manju an?
Anfang 2015 habe ich mit der Einnahme von 30ml pro Tag begonnen. Unglaublich rasch stellte sich Besserung ein. Ich hatte viel weniger Durchfall, die Entzündungen im Enddarm verringerten sich rapide. Also habe ich Manju weiter eingenommen und die Dosis nunmehr auf 10ml pro Tag reduziert. Ich nehme es pur einmal täglich in der Früh vor dem Frühstück und bin sehr bedacht darauf, weil es mir so guttut. Ein künstlicher Seitenausgang ist bei mir nicht mehr notwendig. Ich habe Einlagen und Manju immer bei mir, weil ich mich dadurch sicherer fühle. Auch die Angst vor möglichem Durchfall ist weg!

Wie geht es Ihnen jetzt mit dem Essen?
Ich bin begeistert, mittlerweile traue ich mir, fast alles zu essen. Jeden Tag sage ich mehrmals danke, dass ich so leben darf. Ich habe mich damit abgefunden, meinen Geruch- und Geschmacksinn durch die Krebserkrankung verloren zu haben. Damit ich das Essen spüre, mache ich es dementsprechend scharf, salzig oder Salate zum Beispiel sauer. Heuer im Sommer habe ich sogar Kirschen gegessen und in Italien Spagetti – alles kein Problem! Mit Fetten muss ich gut aufpassen und auch bei Fischgerichten. Bei Bedarf nehme ich Manju zusätzlich vorbeugend, das hilft mir sehr. Auf meinen Reisen kommt Manju jetzt jedes Mal mit. Meine Freunde und mein Hausarzt sind überrascht, wie gut es mir geht, und haben auch schon Interesse an Manju bekundet.

Interview aus Magazin "Multikosmos" Oktober 2015, http://www.multikosmos.com